Wenn wir mit einer KI sprechen, begegnen wir dann einem Gegenüber – oder einem System, das unsere Sprache spiegelt?
Wann fühlt sich eine Antwort wie Resonanz an, wann wie Simulation? Und was geschieht mit Identität, wenn sie in Daten, Mustern und Wahrscheinlichkeiten verhandelt wird?
Im Rahmen der Ausstellung Soft Encounter treffen in diesem Gespräch künstlerische Praxis und sprachwissenschaftliche Forschung aufeinander. Während Anouk Sebald im Dialog mit einer KI Fragen nach Intimität, Projektion und Unsicherheit untersucht, erfass Dr. Christa Schneider, wie Sprachmodelle linguistische Zustände erkennen und verarbeiten.
Zwischen Gefühl und Modell, zwischen Echo und Entscheidung stellt sich eine grundlegende Frage:
Was bedeutet es, verstanden zu werden?
Das Gespräch findet am 12.03.2026 von 17.30–20.00 Uhr im Grand Palais Bern statt.
ANOUK SEBALD SOFT ENCOUNTER 20.02–20.03.26
Körperlichkeit, Sexualität, Zeit und Identität: Welche Perspektiven auf diese grundlegenden Themen von Anouk Sebalds künstlerischer Praxis ergeben sich in der Auseinandersetzung mit künstlicher Intelligenz? [View..]
NIHLS WEILIGMAN RESPAWN 09.05–31.05.25 Nihels Weiligmann ist ein Künstler der mit beeindruckender Leichtigkeit und Selbstbewusstsein zeitgenössische Fragestellungen in Skulpturen und Objekten umsetzt. [View..]
KRISTINA ÕLLEK & KERT VIIART As Earliest Carrier Emerge
05.04–03.05.25 As Earliest Carrier Emerge ist eine installative Duo-Ausstellung von Kristina Õllek und Kert Viiart, die die Geschichte des Grand Palais Bern als Wartesaal mit einer durchscheinenden, aquatischen und fossilen Umgebung verbindet.
UTA PÜTZ, LISA BUSCHE UND RAHEL BRUNS Tell me the Context, Baby Cakes!
22.11–04.12.24 Die Künstlerinnen , und untersuchen in ihrer jeweiligen künstlerischen Praxis Möglichkeiten, Werke entstehen zu lassen. Der Kontext spielt auf ganz unterschiedliche Weise eine wichtige Rolle. Er wird verborgen, umgedeutet, offen gelassen, neu erschaffen.
Die Ausstellung entwickelt sich in Räumen, die nahezu jede Ausstellung konstituieren. Zunächst ein Ort, ein Wartesaal, zusammengesetzt aus drei sich aufeinander folgenden Räumen eines ehemaligen Stationsgebäudes aus dem Jahr 1898. Ein kleines Volumen, in dem man herumschlendert, sich auf eine Bank setzt, aus den Fenstern schaut und es jederzeit durch eine der drei Türen verlassen kann.
Marie van Berchem Où atterrir ? 17.07.–05.09.2020 Wenn die Eindämmung von Krisen weder auf lokaler, nationaler oder internationaler Ebene gelingt, scheint die Befragung unserer Beziehung zur Erde und die Neugestaltung individueller wie auch kollektiver Lebensbereiche notwendig. In dieser Situation geht es um eine grundsätzliche Neubewertung unseres Verhältnisses zur Welt. Nur so können wir wieder festen Boden unter den Füssen gewinnen und uns neu orientieren. [View..]